Marius-Eisenbraun.de

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Kategorie: Software

Auf dieser Seite möchte ich im Laufe der Zeit einige hilfreiche Programme vorstellen, die die tägliche Arbeit am Rechner deutlich erleichtern können.
Das Augenmerk liegt besonders auf kostenlosen Programmen und Tools.

Soundflower Ultraschall Edition Version 1.0

Nach dem Ralf Stockmann im Rahmen seiner Ultraschall-Serie über das Podcasten eine angepasste Version von Reaper gebaut hat, kann auch ich hier einen kleinen Fortschritt verkünden:

Soundflower Ultraschall Edition Version 1.0 

Auf dem 30C3 wurde die Alpha-Version vom Sendezentrum eingesetzt und lief dort stabil. Das sehe ich als ausrechenden Belastungstest an, um die Pre-Release Phase zu beenden. Geändert haben sich vor allem Kleinigkeiten:

  • Der default 2ch ist rausgeflogen
  • die Skype Channels sind jetzt Mono
Screenshot - Soundflower Ultraschall Edition 1.0

Screenshot – Soundflower Ultraschall Edition Version 1.0

Unter der Haube ist leider nichts passiert, da ich nicht genügend Zeit hatte, um mich in das Programmieren von Kernel-Extensions einzuarbeiten. Abgesehen davon habe ich das Github-Repository ein wenig aufgeräumt und die aktuelle Version dort zum Download bereit gestellt.

Alle Informationen sind auf GitHut zu finden

und hier der direkte Download Version 1.0

Die Idee ein GUI für Soundflower zu bauen steht immer noch und hat sich auch schon etwas weiter entwickelt. Über Hilfe von erfahrener Seite würde ich mich allerdings freuen.

Soundflower Ultraschall Edition

Soundflower ist seit Jahren ein wichtiges Tool für den Mac. Es erstellt virtuelle Soundkarten, um das Audiorouting zwischen verschiedenen Programmen zu ermöglichen. Das größte Problem dieser Software ist jedoch der veraltete Entwicklungsstand. Hinzu kommt, dass es keine einfache Möglichkeit gibt zu bestimmen, wie viele Soundkarten man simulieren will und wie viele Kanäle diese haben sollen. Ein Youtube-Video von Ralf Stockmann (Wikigeeks-Podcast) zeigt einen Hack, mit dem nachträglich die gewünschten Einstellungen vorgenommen werden können. Kompliziert ist es nicht, aber für den Otto-Normal-User auch nicht mal eben erledigt. Also habe ich die Nachfrage von Ralf im Video zum Anlass genommen und einen Installer gebaut, der direkt andere Soundkarten und Kanäle erzeugt. Insgesamt entstehen bei der Installation 7 Soundkarten mit jeweils zwei Ein- und Ausgängen.

+++ Update 26.2.2014: Version 1.0 ist erschienen mehr dazu auf Github +++

Soundflower Ultraschall Edition

Soundflower Ultraschall Edition

Es handelt sich hierbei nicht um eine neue Version! Ich habe ausschließlich eine XML-Datei überarbeitet und den Installer neu gepackt. Das ganze läuft natürlich ohne Gewähr.

Nicht mehr enthalten ist das Zusatzprogramm Soundflowerbed, welches die Blume in die Menüleiste legt. Dieses funktioniert (bisher) leider nur mit den originalen Soundflower Soundkarten.

Hinweise:

  1. Bei der Erstinstallation von Soundflower kann es evtl. zu dem Problem kommen, dass die Kernelextension nicht geladen werden kann. Das hängt wohl mit dem fehlenden Developer-Zertifikat zusammen. Manuelles Laden der kext funktioniert über das Terminal:
    sudo kextload /System/Library/Extensions/Soundflower.kext
    Genauer wird das im oben verlinkten Video erklärt!
  2. Ein User hat berichtet, dass Soundflower Ultraschall Edition Lastspitzen erzeugen kann. Wann/Warum ist bisher noch nicht klar. Ich konnte das Problem bisher auch nicht reproduzieren. Wenn das System plötzlich träge wirkt oder die Lüfter aufdrehen etc. einfach mal den Aktivitäts Monitor starten und unter „CPU“ nach „kernel_task“ schauen. Der Prozentwert sollte dort im Normalfall nicht sehr hoch sein. Sollte es zu hoher Last kommen, bitte ich um Feedback.

To Do:

  • Probleme mit dem Zertifikat beheben (daher ist ein einmaliges, manuelles Laden notwendig)   Verschoben, da Apple-Dev-Account nötig
  • Soundflower gegen das neuste SDK bauen und testen   Erledigt. 
  • GUI zum nachträglichen Anlegen/Bearbeiten der virtuellen Soundkarten

Github Repo

Um den Bedingungen von GPL zu entsprechen gibt es mittlerweile ein GitHub Repository.

Du hast noch Fragen, Anmerkungen oder ein Problem? Dann ab damit in die Kommentare oder zu GitHub in die Issues. Wenn es nicht öffentlich sein soll, kannst du auch gerne das Kontaktformular verwenden.

+++ Update 26.2.2014: Version 1.0 ist erschienen mehr dazu auf Github +++

Download Version 1.0 (Hinweise beachten)

Das Trinkgeld des Internets

Wer kennt das nicht: Man geht gemütlich durch die Fußgängerzone und bleibt erfreut oder sogar begeistert bei einem der durchaus begabten Straßenmusiker stehen. Man genießt sein können eine Weile und als Dank wirft man ihm ein paar Münzen in den Hut.
Oder alternativ: Man nimmt ein taxi am Flughafen, um schnell und bequem nach Hause oder zum Meeting zu gelangen. Der Taxi fahrer ist freundlich, fährt vielleicht sogar etwas zu schnell, da er merkt das man in Eile ist. Am Ziel angekommen drückt bezahlt man die Fahrt und weil man zufrieden ist legt man noch ein bisschen Trinkgeld obendrauf.

All das passiert, ohne dass wir groß darüber nachdenken oder erkären müssen, warum wir das tun. Überträgt man diese Szenarien in die digitale Welt schaut es dort zumeist anders aus. Man liest Blogs, hört sich Musik auf SoundCloud oder Youtube an und wenn man zufrieden ist twittert man den Link oder klickt auf „Gefällt mir“. Die Autoren und Künstler freuen sich über dieses Feedback und das damit hoffentlich wachsende Publikum.
Kaufen, im wahrsten Sinne des Wortes, kann man sich davon natürlich nichts. Dabei wäre es doch schön, wenn man als Blogbetreiber zumindest seine Kosten decken könnte…

Wäre es also nicht toll, wenn man ganz einfach auch im Internet Trinkgeld geben könnte?

Diese Frage haben sich vor mir natürlich auch schon andere Gestellt und mit „Ja!“ beantwortet. Die Antwort heißt Flattr und bietet ein Trinkgeld-Konto, dass man jeden Monat nach belieben auf konsumierten Content verteilen kann.

Flattrbutton

Der Flattr-Button

Natürlich macht das ganze auch nur Sinn, wenn sich viele Menschen beteiligen. Und genau deshalb schreibe ich diesen Artikel; in der Hoffnung, dass immer mehr nicht-Geeks auf den Zug aufspringen.

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Gewonnen! HTML5 und CSS3 Videoworkshop

Kleiner Aufwand, große Freude! Für einen kleinen Kommentar (siehe hier) beim Workingdraft Podcast gab’s den 16-stündigen Video Workshop von Peter Kröner. Ein hoch auf math.random()!

DVD: HTML5 und CSS3 Videoworkshop. Gewonnen bei workingdraft.de

Einige Kapitel habe ich mir schon angesehen und bin sehr begeistert! Natürlich weiß ich schon einiges über HTML 5 und CSS 3, da ich es selbst verwende. Aber hier wird auch die Entwicklung der Standards beschrieben und zahlreiche kleine Details erläutert. Alles gut verständlich und vor allem praxisnah!

Sicherlich werde ich in Zukunft an dieser Stelle noch ein ausführliches Review schreiben.

Und für alle, die sich für Webtechnik und alles drumherum interessieren sei der Workingdraft Podcast auf www.Workingdraft.de ans Herz gelegt!

App Tipp: Caffeine

Wer kennt das nicht: man hält eine Präsentation oder schaut sich einen Film auf dem Rechner an und in regelmäßigen Abständen verdunkelt sich der Bildschirm oder der ganze Rechner geht in den Standby-Modus. Jedes Mal auf’s Neue in den Systemeinstellungen Änderungen vornehmen ist auch keine besonders elegante Lösung.

Hier bietet die kleine App Caffeine Abhilfe. Sie nistet sich in Form einer kleinen Kaffeetasse in der Menüleiste ein, so dass ein Klick genügt um sämtliche Timer am Mac zu deaktivieren. Ist der Film zu ende oder die Präsentation abgeschlossen genügt ein weiterer Klick und alle Energiesparfunktionen sind wieder aktiviert. Alternativ lässt sich Caffeine auf einen Zeitraum zwischen 5 Minuten und 5 Stunden einstellen und deaktiviert sich nach Ablauf der Zeit automatisch.

caffeine Screenshot

Caffeine ist Freeware und lässt sich entweder auf der Website des Entwicklers herunterladen oder über den Mac App Store.